Clockodo im Check: Zeiterfassung aus Unna für kleine Betriebe

Clockodo ist unser Testurteil-Spitzenreiter für kleine Betriebe 2026: eine deutsche Cloud-Zeiterfassung, die Stempeluhr, Stundenkonto, Urlaubsverwaltung und Projektzeiterfassung sauber abdeckt – zu Preisen, die auch ein Fünf-Personen-Betrieb ohne Bauchschmerzen zahlt. Die Grenzen: Dienstplanung und GPS-Ortung gibt es hier bewusst nicht.

Clockodo im Steckbrief

AnbieterClockodo GmbH, Unna (Deutschland)
Preisab 4,00 € pro Nutzer/Monat (netto); kostenloser Solo-Tarif
Testphase14 Tage, ohne Kreditkarte
ErfassungBrowser, Windows-/macOS-App, Android/iOS, Terminal (Stempeluhr)
ServerstandortDeutschland (zwei ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren)
SchnittstellenLexware Office, sevdesk, Personio, bexio
Websiteclockodo.com

Was kostet Clockodo?

Clockodo kostet 4,00 € (Basic), 8,00 € (Pro) oder 10,00 € (Pro Plus) pro Nutzer und Monat, netto im 12-Monats-Abo; Solo-Selbstständige nutzen einen dauerhaft kostenlosen Tarif. Stand: 13.08.2026.

Tabelle lässt sich seitlich wischen.

TarifPreis pro Nutzer/MonatDas Wichtigste
Basic4,00 € nettoStempeluhr & Terminal, Urlaubs- und Abwesenheitsverwaltung, Sollstunden, Stundenkonto
Pro8,00 € netto im 12-Monats-Abo
10,00 € bei monatlicher Laufzeit
zusätzlich Projektzeiterfassung mit Kunden, Projekten und Budgets, Berichte, Anbindung an Rechnungs- und Lohntools
Pro Plus10,00 € netto im 12-Monats-Abo
12,00 € bei monatlicher Laufzeit
zusätzlich Single Sign-On (SSO)

Preise laut offizieller Preisseite, Stand 13.08.2026, netto zzgl. MwSt.; bei jährlicher Zahlung 5 % Rabatt. Preise ohne Gewähr.

Gratis für Solo-Selbstständige

Wer allein arbeitet, nutzt Clockodo dauerhaft kostenlos: Der Free-Tarif für maximal einen Nutzer enthält fast alle Pro-Funktionen. Erst mit dem ersten Mitarbeiter wird ein Bezahl-Tarif fällig.

Funktionen im Detail

Zeiterfassung auf allen Kanälen

Gestempelt wird im Browser, per Desktop-App (Windows/macOS), per Smartphone-App oder an einem Tablet als Terminal-Stempeluhr im Betrieb. Die Apps sind offline-fähig und synchronisieren nach, sobald wieder Netz da ist – wichtig für Werkstatt, Lager oder Keller-Büros. Erfasst werden Kommen, Gehen und Pausen; das erfüllt genau die Anforderungen, die das Bundesarbeitsgericht an ein Erfassungssystem stellt (mehr zur Rechtslage).

Stundenkonto und Sollstunden

Für jeden Mitarbeiter lassen sich Sollstunden hinterlegen. Clockodo rechnet daraus automatisch Über- und Minusstunden – das Stundenkonto ist für kleine Betriebe oft der eigentliche Grund, von Papier oder Excel zu wechseln. Urlaubs- und Abwesenheitsverwaltung (Krankheit, Feiertage) sind ab dem Basic-Tarif enthalten.

Projektzeiterfassung (Pro)

Im Pro-Tarif buchen Mitarbeiter ihre Zeiten zusätzlich auf Kunden, Projekte und Leistungen – mit Budgets und Auswertungen. Über die Schnittstellen zu Lexware Office, sevdesk und bexio landen die erfassten Zeiten direkt in der Rechnungsstellung; die Personio-Anbindung versorgt die Personalverwaltung.

Für wen ist Clockodo geeignet?

  • Kleine Betriebe mit Anwesenheitszeiten: Handwerksbüro, Praxis, Kanzlei, Laden – überall, wo ein Stundenkonto und eine rechtssichere Erfassung gebraucht werden.
  • Dienstleister mit Projektabrechnung: Agenturen und IT-Dienstleister nutzen den Pro-Tarif, um erfasste Zeiten direkt abzurechnen.
  • Solo-Selbstständige: dauerhaft kostenlos.

Nicht die richtige Wahl ist Clockodo für Schichtbetriebe, die einen Dienstplan brauchen (dann eher Papershift oder edtime PLUS), und für Baustellen-Teams, die GPS-Stempeln wollen (dann clockin oder Crewmeister).

Stärken

  • Server ausschließlich in Deutschland, ISO 27001
  • Faire, transparente Preise ab 4 € netto
  • Offline-fähige Apps für alle Plattformen + Terminal-Modus
  • Stundenkonto mit Sollstunden schon im günstigsten Tarif
  • Dauerhaft kostenloser Solo-Tarif

Schwächen

  • Keine Dienst-/Schichtplanung
  • Kein GPS-Stempeln für Baustellen-Kontrolle
  • Projektzeiterfassung erst ab Pro-Tarif (8 €)

Fazit: Testurteil 4,8 von 5

★★★★★4,8 / 5 – redaktionelle Bewertung nach festen Kriterien (Methodik)

Clockodo trifft die Anforderungen kleiner Betriebe am genauesten: rechtssichere Erfassung von Kommen, Gehen und Pausen, Stundenkonto, Urlaub und auf Wunsch Projektzeiten – ohne Ballast, mit deutschen Servern und ehrlichen Preisen. Wer keinen Dienstplan und kein GPS braucht, macht hier nichts falsch.

Clockodo 14 Tage kostenlos testen

Häufige Fragen zu Clockodo

Was kostet Clockodo?

Der Tarif Basic kostet 4,00 € pro Nutzer und Monat (netto). Pro mit Projektzeiterfassung kostet 8,00 € im 12-Monats-Abo (10,00 € bei monatlicher Laufzeit), Pro Plus mit SSO 10,00 € (12,00 €). Bei jährlicher Zahlung gewährt Clockodo 5 % Rabatt. Stand: 13.08.2026, Preise ohne Gewähr.

Ist Clockodo kostenlos?

Für Solo-Selbstständige (maximal 1 Nutzer) ja – dauerhaft und mit fast allen Pro-Funktionen. Teams testen 14 Tage kostenlos ohne Kreditkarte.

Wo liegen die Daten?

Laut Anbieter auf ISO-27001-zertifizierten Servern in zwei deutschen Rechenzentren; personenbezogene Daten verlassen Deutschland nicht. Für Betriebe, die Wert auf einen deutschen Serverstandort legen, ist das eines der stärksten Argumente. Mehr dazu im Ratgeber Zeiterfassung & Datenschutz.

Kann Clockodo Dienstpläne?

Nein, Clockodo ist bewusst eine reine Zeiterfassung. Für Schichtbetriebe mit Dienstplanung sind Papershift, Shiftbase (siehe Vergleich) oder edtime PLUS die passenderen Kandidaten.